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Mittwoch, 26. September 2007

Grafenburg - Castle of the Counts, Ghent

Und noch einmal ein Post zu Ghent:

Während der SCC (Self-compacting-concrete) - Conference wurde das Konferenzdinner auf der Grafenburg von Ghent abgehalten. Wie im vorherigen Post berichtet, war ich ja sowieso schon von den alten Gemäuern der Stadt begeistert, aber was uns da erwartete war echt der Hit! Damit meine ich nicht die wärmenden Abendsonnenstrahlen auf den Burgzinnen. Auch meine ich nicht die riesige Spinne, die man erwartete, nachdem man das riesige Spinnennetz vor den Toren der Festung gesehen hatte... Zum Glück ließ sie sich nicht sehen!

Cobweb at the Castle of the Counts

Wir hatten uns gewundert, warum das Burgtor verschlossen war. Keiner war sich so wirklich sicher, ob wir am rechten Ort waren. Als sich dann endlich die kleine Personentür innerhalb der mächtigen Tore für die 200 Gäste öffnete, wurde uns alles klar - siehe Video:

Ghent in Belgien

In diese Stadt habe ich mich ein bißchen verliebt.
Sie hat mir wieder eine Sache vor Augen geführt, die ich hier in Island neben dem dichten, finsteren Wald genau so stark vermisse.
Alte Gebäude!
...und damit meine ich nicht die alten Torfhüttchen, in denen die Isländer für Jahrhunderte gelebt haben. Nein, so richtig aus Naturstein, Backstein (oder korrekter: Ziegelstein) oder dem guten alten Holzfachwerk.
Ich meine, Kopenhagen hatte auch eine Menge historische Gebäude im Angebot gehabt. Aber Kopenhagen war bei weitem nicht so sauber und wohlriechend wie Ghent. Ich hatte in Kopenhagen das Gefühl, dass mich aus jeder Ecke ein anderer, mehr oder weniger unangenehmer Geruch ansprang.
Man weiß die gute Luft (Abgesehen von den Schwefelwasserstoffattacken! (LINK)) von Island wirklich erst zu schätzen, wenn man von der Insel herunterkommt und wieder in besiedeltes Land einreist. Ich bin richtig empfindlich gegenüber Gerüchen geworden!
Nun aber wieder zurück nach Ghent!
Leider ist das mit den Nachtaufnahmen (LINK) nichts geworden. Aber auch bei Tag war die Stadt wirklich sehenswert.
Die Innenstadt von Ghent, Belgien
City centre of Ghent, Belgium
Wie gesagt, überall findet man wundervolle, alte Häuser
everywhere are beautiful old buildings
Ghent
Die Fassade des Rathauses / facade of the city hall
St. Bavo's Dom / St. Bavo's Cathedral
Facade of the city hall
Blick auf den Turm Belfry / View in direction of the tower Belfry
Der Aufnahmegrund für dieses Bild ist, dass mir noch nie eine Stadt aufgefallen ist, die dermaßen viel Blinden-Führungssteine (Oder wie auch immer sich das nennt!) aufwies. Jeder Gehweg war mit ihnen gepflastert.
Ghent

Eine fast "Nacht"aufnahme der St. Nicolas Kirche / St. Nicolas´ ChurchSt. Nicholas' Church

Donnerstag, 20. September 2007

Chambres D’o D’eau

Ich bin wirklich kein Fan von grossen Hotels:
...sie sind immer so unpersönlich,
...bei Hotelketten ist eins wie das andere,
...das Personal ist zwar nach aussen höflich, aber eigentlich ist man ihnen völlig egal,
...man teilt sich das Gebauede mit unzaehligen anderen Gaesten,
Von meinen Erfahrungen im Hotel "Postgaarden" in Kopenhagen bzw. Lyngby (LINK) moechte ich hier gar nicht berichten. Nur so viel: aussen hui, innen pfui und Service - was ist das?!
Ganz anders die Unterkunft waehrend meines Aufenthalts (LINK) in Ghent:
Der Preis war dem eines kleineren Hotels entsprechend und das war es auch locker wert:
...wirklich grosser Schwimmingpool (bin leider nicht dazu gekommen ihn wenigstens 1mal zu nutzen)
...Sauna und Trimm-dich-Geraet
...Garten (den wir wegen des Regens nicht nutzen konnten) mit Teich
...3 Doppelzimmer, jedes individuell und liebevoll gestaltet (Stil: Marokko, Natur, Art Deco)
...altes Haus, aber absolut sauber
...eigenes Bad (sogar mit freistehender Badewanne fuer Raum "Art Deco"), aber Achtung: da meine 2 Kollegen ziemlich gross sind, haetten sie nicht meinen Raum "Natur" waehlen duerfen, da zu diesem eine seperate Toilette mit, selbst fuer mich, extrem niedriger Decke gehörte
...umfangreiche Bibliothek (noch umfangreichen, wenn man auch französisch könnte)
...Fruehstueck mit frisch gepressten O-Saft in einem hellen, von Sonnenlicht durchflutetem Raum
Foto: Fruehstueckstisch mit den leckeren marokkanischen Waffeln
...und nicht zu vergessen, die sehr sympathische Hauseigentuemerin, die zum Fruehstueck auf alle unsere Wuensche eingegangen ist (Ei - 3 oder 5 Minuten?)
...fast vergessen: das fantastische Bett, höhenverstellbar (Göttlich, und das nicht nur nach meinem quietschendem, durchgelegenem IKEA-Bett!)
Also diese Unterkunft hat mir den Aufenthalt in Ghent gleich noch viel angenehmer gemacht.
Ghent, ich komme wieder!

Dienstag, 4. September 2007

SCC-Konferenz; Ghent; Belgien

So, eine kurze Meldung aus Belgien [Computer mit einer graesslichen Tastaturbelegung!!!]. Ghent ist eine wunderschoene Stadt und ich hoffe, dass ich heute Nacht ein paar wundervolle Bilder schiessen kann, nachdem wir im Schloss Dinner hatten.