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Freitag, 17. Dezember 2010

Going/Flying home for Christmas

Okay, ich bin dann mal auf und davon!
Ab in den Süden!
Ab in den Schnee!
... und zwar im Flieger! Flugangst (nach der Flugaktion nach/von New York mit Iceland Express fühle ich mich nicht mehr ganz so sicher) für 3 Stunden, als 2 Tage auf See!
Siehe isländische Fischereiboote (Link, falls Video nicht funktioniert):
http://www.youtube.com/watch?v=mPBaqh3dcVM

Ja, ja, ich weiß, dass das Fährschiff etwas größer ist. Aber es gibt auch höhere Wellen!
Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich lieber Fluß- und Seefisch als Meerfisch esse?
Da mein Flieger erst sehr spät in der deutschen Hauptstadt landet und die deutsche Bahn mich dann nicht mehr an meinen Zielort bringen will, habe ich mir einen Chauffeurdienst bestellt (Danke Vati!).
Leider wird es zu spät sein, um einen solchen Blick genießen zu können, wie ihn meine Eltern diese Woche bewundern konnten.

Und ich hoffe doch sehr, dass mich noch immer eine solche Aussicht in Hannover erwartet (Foto von meinem Mann am 3. Adventabend fotografiert).

Hanover - 12.12.2010, 20:28, it´s snowing there but still NO snow in Iceland!

Ich wünsche mir selbst eine gute und sichere Reise und euch allen einen schönen 4. Advent!
Denkt daran: Wenn das 5. Lichtlein brennt, dann habt ihr Weihnachten verpennt!

Mittwoch, 1. September 2010

Hilfe, Piraten! Seeräuber! ... Die Ga ... die Ga ... die Gaaaaaaaallier!

Okay, die Gallier haben mit meinem Post gar nichts zu tun.
Bloß muss ich bei Piraten irgendwie auch immer an Asterix & Obelix (Wiki-Link für die Kulturbanausen ;-)) denken, die die Piraten regelmäßig in Angst und Schrecken versetzten. Und natürlich an Jack Sparrow, Kapitän Jack Sparrow (Link 1, 2) ;-)
... okay, zurück zum eigentlichen Thema!
Am 03. August 2010 starteten mein Mann und ich mit einem langen Frühstück den Tag und unterhielten uns angeregt mit unseren Campingnachbarn. Das ist eins der schönen Dinge am Campen. Man lernt ziemlich schnell Leute kennen und meistens sind diese total entspannt. Wenn man in einem Hotel übernachtet, ist es wesentlich schwerer mit Leuten ungezwungen (ohne Alkohol ;-)) ins Gespräch zu kommen.
Nach dem ausgedehnten Frühstück war eine ausgedehnte Mittagsruhe angesagt bevor wir dann Richtung Ralswiek aufbrachen.
Zu den Störtebeker-Festspielen!
Da ich unbedingt die Raubvogelshow vor der eigentlichen Veranstaltung sehen wollte, mußten wir schon etwas eher dasein. Und es wurde recht knapp - wie immer. Daher nahmen wir den "Bahnbus" vom Parkplatz zum Veranstaltungsort. "Könige der Lüfte" war sehr interessant und lehrreich. Kurz vor dem Beginn der wirklichen Veranstaltung "Störtebeker - Der Fluch der Mauren", regnete es für ein paar Minuten. Lange genug, um die Leute zu panikartigen Regencape käufen zu verleiten. Aber dann kam die Sonne wieder heraus und alles war gut.
... mit der Zeit verschwand dann die Sonne hinter dem Horizont

Ralswiek - Störtebeker

... und es wurde Nacht.

Ralswiek - Störtebeker

Eins muss man den Veranstaltern lassen, das ganze Unternehmen ist wirklich vorbildlich organisiert! Transport, Essen, Toiletten, ... Man hat kaum bemerkt, dass fast 10.000 Leute dort waren. Viele kommen jedes Jahr.
Mein Mann hatte seine besondere Freude an Wolfgang Lippert (und desen Baumarkt-Geschichte), der zwischen den Szenen sang. Mir gefiel besonders das tolle Feuerwerk am Ende.

Ralswiek - Störtebeker

Das Ganze war wirklich ein tolles Erlebnis, das ich gern wiederholen würde.
Zurück sind wir die knapp 2 Kilometer zum Auto gelaufen, aber es hat noch fast 1 Stunde gedauert, bis wir dann vom Parkplatz herunterkamen (das war nicht so gut organisiert). Und auf dem Weg zurück zum Campingplatz trafen wir dann auch noch einen der Bahnbusse wieder.
LINK zu den Störtebeker-Festspielen:

Montag, 23. August 2010

Auf Sand gebaut!

Jetzt sind wir hier am Mittelmeer und haben keine Mittel mehr!
Okay, wir waren an der Ostsee und wir hatten schon noch Mittel, aber nur Bares ist Wahres (zumindest in Deutschland)
Am Montag, dem 02.08.2010, machten wir uns auf die Suche nach einer Bank ... Keine Sorge, wir haben keine Bank überfallen! Wir wollten nur ein paar Scheine frisch drucken lassen.
Wir versuchten es in Dranske, wo es zwar einen Automaten gab, aber ...
Dort gab es eine Neubausiedlung auf deren Bauschild der Werbeslogan stand: "Sonnenuntergang - 365 Tage im Jahr". Die Blickrichtung stimmte zwar (direkt am Meer noch dazu), aber schon an diesem Abend traf das nicht zu, da sich eine Wolkenbank am Horizont aufhielt (War aber trotzdem toll anzuschauen! Mußte aber an eine Geschichte von meiner Oma denken - Stichworte: "Glei dutscht se nein!")
Glei dutscht se nein ;-)
Von Dranske sind wir dann so weit es ging zum Bug vorgefahren. Die ehemalige Militärsperrzone ist immer noch komplett eingezäunt, aber jetzt heißt es: "Baustelle! Betreten verboten!"
Nach einer längeren Pause am dortigen Strand und dem Beobachten von Muschel-/Feuerstein-/Donnerkeilsuchern, sind wir wieder zu unserem Campingplatz zurück und haben es uns an unserem wunderschönen Strand gemütlich gemacht. Während ich die Urlaubskarten schrieb, war mein Mann mit Burgenbauen und Drachensteigen beschäftigt.

not just for kids ;-)
Eine andere Art des Burgenbauens:
Sandburgen

not just for kids ;-)

Montag, 16. August 2010

Kap Arkona, der fast nördlichste Punkt von Rügen

Am Sonntag, dem 1. August, frühstückten wir in aller Ruhe und Gemütlichkeit vor unserem Zelt bevor wir uns kurz vor Mittag auf die Räder schwangen und die 10 Kilometer nach Kap Arkona (Wiki-Link) radelten. Hinwärts nahmen wir einen küstennahen Wanderweg. Über eine Treppe gingen wir auch einmal kurz zum Ufer herunter.
Unser neues 4-Mann/Frau-Zelt (unser 4.Zelt insgesamt). Die Outwell-Zelte hatten uns bei unserem kurzen Campingausflug in Dänemark letztes Jahr (LINK) schon ins Auge gestochen wegen der unübersehbaren Zeltleinen.
our new tent (Outwell)
Ausblicke vom Weg zwischen Nonnevitz und Kap Arkona.
between Nonnevitz and Kap Arkona
Ach ja, es gab natürlich auch massig Bäume ;-)
between Nonnevitz and Kap Arkona
Wetter war zwar schön (Sonnenschein und keine 30°C im Schatten), aber die Sicht war nicht so berauschend, daher sind wir dann auch nicht auf den Leuchtturm gestiegen. Kap Arkona hat ja zwei Leuchttürme und einen Peilturm.
light houses at Kap Arkona, island Rügen, Germany
Auf dem Rückweg nahmen wir die Straße und zwar im Renntempo (naja, mit meinem Fahrrad aus Irland - Island - Deutschland ist mehr als 25 km/h nicht möglich), da wir ein Gewitter im Nacken hatten. Auf freiem Feld will man ja nicht wirklich von Blitz (und Donner) eingeholt werden. Wir schafften es rechtzeitig. Bei Regen kauften wir noch ein paar Kleinigkeiten ein und warfen dann noch unseren neuen, kleinen Grill an. Aber das richtige Unwetter ging erst später los und es regnete die ganze Nacht (mehr oder weniger heftig). Unser Zelt hielt dicht!

Sonntag, 15. August 2010

Urlaub mit Startschwierigkeiten

Freitag, 30.07.2010
Um 0:45 sollte mich AirBerlin von Keflavik starten. Doch irgendeine automatische Ventilöffnung wollte nicht ohne manuelle Nachhilfe aufgehen. So verzögerte sich der Start um eine halbe Stunde. Aber dank Rückenwind, kam der Flieger pünktlich in Düsseldorf an. Von dort ging es dann mit der deutschen Bahn nach Hannover, wo nach der "erholsamen" Nacht erst einmal ein ausgiebiges Mittagsschläfchen folgte.
Am Abend wurden dann noch die letzten Einkäufe für den Urlaub erledigt. Und ein Kinobesuch war auch noch angesagt. Shrek 4 in 3D (Sehr zum empfehlen! Ich weiß wirklich nicht, welcher der beste Teil der Shrek-Filme ist!)
.
Samstag, 31.07.2010
Das war der eigentliche Starttag unseres Urlaubs. Wir stießen wie immer an die Grenzen des Packvolumens unseres Autos. Die Nachbarn fragten schon besorgt, ob denn der nette Herr Nachbar ausziehen würde. Nein, bei uns sieht das immer so aus, auch wenn wir nur für 2 Tage irgendwo hinfahren. Immer für alle Notfälle gerüstet!
Erst bremste uns die Anhängekupplung aus und dann wollten uns die Staus nicht von Hannover weg lassen. Naja, wir waren selbst ein bißchen Schuld! Samstag Mittag, Sonnenschein und Sommerwetter, Hüttenwechseltag und Ende der Schulferien in Niedersachsen. Nachdem wir eine Stunde rund um Hannover gekreist sind, entschieden wir uns statt der Autobahn über Hamburg für die Bundesstraße quer durchs Land bis zum Schweriner See. Und da kamen wir dann richtig gut voran. Bevor wir dann wieder auf die Autobahn sind, haben wir in einem Pferdehotel ein leckeres, wenn auch spätes, Mittagessen zu uns genommen.
Hanover-Rügen - 20100730
Vor der Rügenbrücke sind wir dann mit einer kleinen "Stuntübung" einem weiteren Stau entkommen und auf Rügen haben wir auch die Nebenstraßen genutzt, da die Bundesstraße dort ebenfalls dicht war - Immer diese Urlauber!
Bridge to island Rügen, Germany
Und dann waren wir endlich da (19:30)! Auf dem Regenbogencamp in Nonnevitz zwischen Dranske und Kap Arkona und mitten im dichten Kiefernwald. Ein riesiger Campingplatz, aber er verläuft sich gut. Autos sind nur zur An- und Abreise auf dem Platz erlaubt. Bäcker, Einkaufsladen und die natürlich von Mo-So geöffnet (Was für ein Luxus!).
Mit Hilfe von anderen Campern haben wir dann auch unseren Platz gefunden - unter Nadelbäumen und max. 30 Meter Luftlinie zum Strand. HERRLICH!
Nach Zeltaufbau (ein niegel-nagel-neues ... schon wieder ;-)) ging es dann erst einmal an den Strand.
Baltic Sea - Ostsee 2010

Dienstag, 1. Juni 2010

Erst war ich stocksauer, aber dann freute ich mich riesig!

Eigentlich war der Plan, dass ich am Pfingstmontag zurück nach Island fliege. Der Vulkan hatte aufgehört zu spucken. Kein Problem also!
HA, falsch gedacht!
Irgendwie ist in der Bahnstrecke Hannover-Berlin der Wurm drin. Bereits im April hatte der Zug (technischer Defekt) auf dieser Strecke Verspätung. Diesmal waren es angeblich spielende Kinder, die eine Weiterfahrt verhinderten. Der Zug stand über eine Stunde im Bahnhof Wolfsburg... hatte einen schönen Blick auf den Stadtteich, der gleich hinter den Gleisen beginnt.
Ich verpaßte um eine Minute meinen Anschlußzug zum Flughafen. Wäre ich gleich in ein Taxi gesprungen, wäre ich vielleicht noch rechtzeitig am Flughafen angekommen.
30 Minuten vor Abflug erreichte ich den Flughafen Schönefeld. Check-in war beendet und Boarding begann ... und es führte kein Weg hinein! Frustriert winkte ich meinem Flieger hinterher und war gleich zweifach sauer auf die Bahn, weil ich nun nicht mehr vom Flughafen weg kam! Ein Anruf bei meinem persönlichen Chauffeur (mein Mann) bescherte mir aber eine Rückfahrt nach Hannover (Ankunft 2:00 in der Nacht), wo ich dann noch ein paar schöne Tage verbrachte (inklusive eines schönen Wochenendes mit Freunden in Hamburg).
Dummer und glücklicher Weise verpaßte ich dadurch die letzte Betonage an unserer Baustellenbrücke in Borganes (nördlich von Reykjavik). Muss wohl noch einen großen Pralinenkasten kaufen, um mich bei den Kollegen wieder einzuschmeicheln, die meinen Job erledigen mußten.
Am Sonntag ließ ich mich dann mehr als rechtzeitig von der Bahn nach Düsseldorf fahren, um den dortigen Flughafen auch einmal kennenzulernen. Statt mit IcelandAir oder IcelandExpress ging es diesmal mit AirBerlin (dürfte der erste Flug der Saison gewesen sein) nach Keflavik.

Montag, 9. November 2009

20 Jahre Mauerfall

Ist das wirklich schon SO lange her?
swap with Germany - Berlin - Brandenburger Tor
Unglaublich!
Irgendwie fühle ich mich plötzlich alt.

Ich kann mich noch daran erinnern, wie wir ungläubig die Nachrichten verfolgt haben und sicherheitshalber das Datum im Kalender gecheckt haben, ob nicht vielleicht doch der 1. April war.
Und ich wundere mich noch heute und bin unheimlich froh, dass das alles so friedlich ablief. Was überhaupt das Überraschenste an der ganzen Sache war.
Vieles hat sich geändert, aber einiges ist noch immer unverändert.
...
Hätte mir vor 20 Jahren erzählt, dass ich tatsächlich Englisch mal außerhalb der Schule sprechen werde und sogar mal im (westlichen) Ausland leben und arbeiten werde, dann hätte ich nur laut gelacht. Tja, und wo bin ich nun?!
In die USA wäre ich sicher auch nur via Film und Buch gekommen. Die Einreise ist ja schon ein kleiner Staatsakt, selbst wenn man "Westeuropäer" ist.
Nie hätte ich gedacht, mal über Qualität nörgelnd vor Bananen und Ananas zu stehen. Obwohl ich zugeben muss, so einige Südfrüchte habe ich noch immer nicht probiert. Und die Erdbeeren aus dem eigenen Garten schmecken trotzdem besser als die frühen aus Spanien.
...
Aus der Mark wurde die Deutsche Mark und dann der Euro.
...
Und wie war das mit den blühenden Landschaften?

Montag, 5. Oktober 2009

7 Gärten mittendrin - BUGA Schwerin

Ein paar Bilder von der Bundesgartenschau in Schwerin, die mein Mann und ich am 19. September 2009 besuchten.

Es war einfach herrlich! Das Wetter, die Blumen, die Schmetterlinge, das Licht, ... !!!

Leider ist das Video nicht von der besten Qualität, da die Datenmengen sonst einfach zu groß geworden wären.

Mittwoch, 30. September 2009

Kastanien für Groß und Klein

Dass Bäume in Island ein bißchen knapp bemessen sind, erwähnte ich ja nun schon mehrmals.
Es sind nicht nur relativ wenige und die meist auch nicht sonderlich groß. Es gibt natürlich auch nur eine begrenzte Artenvielfalt.
Kastanien gibt es jedenfalls nicht!

Horse chestnut

In Deutschland habe ich ein paar Kastanienerlebnisse gehabt. Irgendwie kann diesen kleinen, braunen Früchten niemand wiederstehen. Am Schloß Hasenwinkel, wo ich eine Nacht mit meinem Mann im Marstallgebäude verbrachte, standen gleich mehrere dieser Bäume.
Wenn sie so glitzernd im Rasen liegen, kann man nicht anders muss sie einfach einstecken! Anscheinend geht es nicht nur mir so. Ich traf am Montag gleich auf 2 Leute, denen eine Kastanie aus der Tasche fiel :-) Eine Person wurde richtig verlegen und gestand (als ob es eine Todsünde wäre), dass sie im Herbst immer welche sammeln und in der Tasche hätte.

Horse chestnut

Donnerstag, 17. September 2009

10 Tage Deutschland

Morgen Mittag startet mein Flieger. Über Kopenhagen geht es nach Hannover und dann nach Schwerin, Erfurt, Weimar, Naumburg, ... Und der Flug wird sogar von der Firma bezahlt :-) Dafür muss ich zwar dann von Mittwoch bis Freitag bei einer Konferenz sitzen und am Donnerstag auch einen Vortrag halten, aber das macht mir nichts aus - immerhin geht es um den Baustoff Nummer 1 - Beton (aber auch Holz, Mauerwerk, ... und Gips).
Das Leben kann so schön sein :-)

Montag, 22. Juni 2009

Paddeln auf Hohenwarte und Bleiloch

Zwischen Himmelfahrt und Pfingsten machte ich ganz entspannt mit meinem Mann Urlaub. Ewig hatten wir überlegt, wo wir eigentlich hin wollten. Am Ende entschieden wir uns für meine 2. Heimat - die Hohenwartetalsperre. Wir beide haben dort schon sehr viel Zeit verbracht.
Wir packten unser Hochzeitsgeschenk ein (Kajak) und los ging´s!
Hohenwarte+Bleiloch
Auf der Hohenwarte paddelten wir einmal Richtung Ziegenrück (Picknick am bewaldeten Strand) und einmal Richtung Staumauer, wo wir Softeis verspeisten.
Hier ein paar Eindrücke:
von unserer Picknickecke
water reservoir Hohenwartetalsperre
während der Fahrt
water reservoir Hohenwartetalsperre
Camping site at water reservoir Hohenwartetalsperre
water reservoir Hohenwartetalsperre
unser Hochzeitsschiff MS Hohenwarte an der Staumauer
Dam of water reservoir Hohenwartetalsperre
Zwischendurch wehte ein guter Wind, so dass wir die Segel ausklappen konnten.
Sailing :-)
Ausblicke während unserer Wanderung nach Ziegenrück über die Teufelskanzel:
water reservoir Hohenwartetalsperre
water reservoir Hohenwartetalsperre_HDR
die still gelegte Zugverbindung nach Ziegenrück
Forgotten track
das Örtchen Ziegenrück, wo wir zum Mittagessen einkehrten
'Small
Einen Tag machten wir auch eine Paddeltour auf der Bleilochtalsperre. Wir schifften vor Saaldorf unter der Brücke ein und paddelten Flußaufwärts Richtung Harra.
Kayaking on the water reservoir Bleilochtalsperre
Kayaking on the water reservoir Bleilochtalsperre
wobei uns immer wieder mal ein Schauer überraschte
Kayaking on the water reservoir Bleilochtalsperre - Pseudo_HDR
Es war ein toller Urlaub!
Völlig entspannt!

Freitag, 5. Juni 2009

Mittwoch, 22. April 2009

Wasser wässern, mehr Meer und Seen sehen

Wir haben zur Zeit wundervolles Aprilwetter. Ein bißchen blauen Himmel mit Sonnenschein, Sturm, Windstille, Hagel und jede Menge Regen. Und dazu Temperaturen zwischen 0-8°C. Als ich heute Morgen mal wieder auf Arbeit schwamm, hat der kalte Regen, gegen den ich mich stemmen mußte, glattweg die Stirnlappen im Gehirn eingefroren! Und morgen soll Sommeranfang sein (sumardagurinn fyrsti = isländischer Feiertag) - das ich nicht lache!
Und da ich schon mal bei Wasser bin - hier noch eine kleine Erinnerung an meine paar Tage in Deutschland, wo 20°C und mehr mich an einen Backofen denken ließen. Auch verpaßte mir dieser Temperaturschock eine ordentliche Erkältung. Aber rechtzeitig zum Arbeitsbeginn war diese wieder abgeklungen.
Am Montag vor Ostern, hatte sich mein Mann einen Tag Urlaub genommen und wir entschlossen uns, unser Hochzeitsgeschenk mal wieder auszuführen. Das heißt, wir paddelten über das Steinhuder Meer (LINK) und einen Seitenarm, inklusive Umrundung der "Festungsinsel" Wilhelmstein". Es war recht diesig, aber angenehm warm und kaum Wellengang. Jeder kam auf seine Kosten: Ich sah richtige Bäume und mein Mann konnte beim Kuchenessen (selbstgebacken von ihm) ein paar Angler beobachten.
Steinhuder Meer
Ist schon komisch, die Ostsee wird See genannt, obwohl es ein Meer ist, und das Steinhuder Meer ist nur ein See. Das nennt sich wohl Tourismuswerbung. Vergib einen Namen, damit die Sehenswürdigkeit größer klingt als sie tatsächlich ist. Ich sage nur Externsteine (LINK) (liebe Grüße an meinen Vater). Wenn man das Elbsandsteingebirge (LINK) kennt, nimmt man diese Steine kaum wahr.

Mittwoch, 15. April 2009

Frühstück in Reykjavik, Mittag in Kopenhagen und Abendbrot in Hannover

Nach 1,5 Wochen Sommer in Deutschland bin ich seit Montag Nacht wieder zurück im kühlen Island.
...
Text und Fotos zu diesem Post folgen später.
...
So, jetzt ist endlich später (Montag, 20.04.2009) :-)
Meine Reise nach Deutschland über die Osterfeiertage (Gründonnerstag ist in IS ein Feiertag) war diesmal wirklich sehr erlebnisreich.
Wie immer viel ich zu nachtschlafender Zeit aus dem Bett, um zum BSI zu laufen (Stadtbusse starten erst 7:00 bzw am Sonntag und Feiertag sogar erst 12:00!!! und für ein Taxi bin ich immer zu geizig), wo der Flugbus Richtung Keflavik-Flughafen abfährt.
Im Flughafen habe ich wieder einen Farbschock bekommen. Was haben die Isländer nur mit diesem Orange? Überall springt einen etwas orangefarbenes an. Unser Firmenlogo hat die gleiche Farbe. Im Empfangsbereich eines Ingenieurbüros ist eine komplette Wand in dieser Farbe. FURCHTBAR!!!
Easter at Keflavik Airport
Da sollen sie mir doch lieber kein schönes Osterfest wünschen! Auch die isländische Fluglinie Icelandexpress hat sich auf Orange umgestellt:
Icelandair and Icelandexpress
Der Flug nach Kopenhagen verlief reibungslos und ich war pünktlich am Hauptbahnhof in der Innenstadt. Da ich diesmal keine vernünftige Flugverbindung in Richtung Hannover bekommen hatte, entschied ich mich für die Deutsche Bahn (nur 29 EUR für das Dänemark Spezial + Äpfelstückchen für die Platzreservierung). Ich hatte ca. 3 Stunden Aufenthalt im frühlingshaften Kopenhagen und entschied mich für ein gemütliches Mittagessen im Hard-Rock-Cafe (da hatte ich auch letzten August schon mit 2 meiner Kollegen gegessen).
Die Bahnfahrt, die dann folgte, war die spannenste die ich jemals erleben durfte - im positiven Sinne! Im dänischen Rødby wurde der gesamte ICE (4 Wagen) auf die Scandlines-Fähre verfrachtet. Dann mußte man den Zug für 45 min verlassen und konnte während dieser Zeit die Überfahrt über die Ostsee geniessen. In Puttgarden auf der deutschen Insel Fehmarn fuhr der Zug dann wieder auf die Festlandsschienen auf.
Map Copenhagen - Hanover via Hamburg
Die Überfahrt war fantastisch! Die See ruhig. Es war zwar ziemlich nebelig, aber aber die Sonne noch mit genug Kraft, um durch den Dunst scheinen. Ein bißchen unheimlich war nur, als die Gegenfähre plötzlich aus dem Nichts auftauchte. Ein Glück, dass es Radar gibt!
Fog over the Baltic sea
Puttgarden-Rødby
Ferry Puttgarden-Rødby
Ferry Puttgarden-Rødby
In Hamburg wurde ich dann von meinem persönlichen Chauffeur abgeholt und nach Hannover gefahren. Es war wirklich eine tolle Reise von Reykvik (Island) nach Hannover (Deutschland), auch wenn sie insgesamt fast 17 Stunden dauerte.

Dienstag, 13. Januar 2009

Dunkel war´s

... und bitter kalt,
als zwei tief vermummte Männer
mit ihren Kameras bewaffnet
durch den tief verschneiten Erzgebirger-Winterwald stapften
(zum Glück begegneten ihnen keine Grenzpatrouille)
und unter Anderem
diese wunderbaren Bilder geschossen haben

Ghosts
Forest during a freezing winter night
Forest during a freezing winter night
Forest during a freezing winter night
.
Dazu fällt mir auch eines meiner Lieblingsgedichte ein:
Dunkel war's,
der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Wagen blitzesschnelle
langsam um die Ecke fuhr.
.
Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschoss'ner Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief.
.
Diese Zeilen kannte ich schon, aber im Internet (
http://faql.de/dunkel-wars.html) habe ich noch folgende Fortsetzung gefunden:
.
Und auf einer grünen Bank,
die rot angestrichen war,
saß ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar.
.
Neben ihm 'ne alte Schrulle,
zählte kaum erst sechzehn Jahr',
in der Hand 'ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.
.
Droben auf dem Apfelbaume,
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume
und an Nüssen noch genug.

Dienstag, 21. Oktober 2008

Herbstgrüße aus Deutschland

Per e-Mail und Papierpost (inkl. CD) erhielt ich heute von meinem Vati fotografische Grüße aus dem herbstlichen Deutschland.
Dankeschön!

Und bei dem Anblick der ganzen bunten Blätter, mußte ich an eine Familiengeschichte denken - über meine Schwester und eine Diskussion betreffend Hundeblätter und bunte Blätter:

Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder
und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen, graue Nebel wallen,
kühler weht der Wind.

Wie die volle Traube aus dem Regenlaube
purpurfarbig strahlt!
Am Geländer reifen Pfirsiche, mit Streifen
rot und weiß bemalt.

Flinke Träger springen, und die Mädchen singen,
alles jubelt froh!
Bunte Bänder schweben zwischen hohen Reben
auf dem Hut von Stroh.

Geige tönt und Flöte bei der Abendröte
und im Mondesglanz;
junge Winzerinnen winken und beginnen
frohen Erntetanz.

Montag, 13. Oktober 2008

Grüße aus dem Spreewald

Diese Karte von meinen Eltern befand sich heute in meinem Postfach auf Arbeit.
Dankeschön!

Mittwoch, 9. Juli 2008

Grüße aus dem Bayrischen Wald

Über e-Mail erreichte mich heute die Postkarte von den Grillhähnchen J+K, die bei hochsommerlichen Temperaturen zusammen mehrere 8-Tausendender im Bayrischen Wald (LINK) erklommen.
Dankeschön!
Berge des Bayrischen Waldes
Wir (R+S) waren auch schon 2x im Bayrischen Wald. Haben es aber nur auf den kleinen Arber geschafft und den (großen) Arber nur von unten und dessen See bewundert. Sehr schöne Gegend und die Rießlochfälle (Höhe gesamt 55m, höchster 15m)bei Bodenmais sind sehr sehenswert!

Donnerstag, 3. Juli 2008

Über Tonndorf und Weimar

Hier die versprochenen Fotos von meinem Vater:
.
Der Hubschrauber
malerisch vor dem Tonndorfer Schloß und richtigen Bäumen
Castle of Tonndorf
Castle of Tonndorf from above
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Tonndorf
Tonndorf from above
Tonndorf from above
.
Ich habe keine Ahnung, wo das ist:
Tja, wo ist das?
.
Haus und Hof
Ich kann unseren Teich gar nicht sehen!
Und was buddelt der Nachbar schon wieder in seinem Garten?
Tonndorf from above
.
Über Tiefengruben, Richtung Bad Berka
Ihr glaubt gar nicht, wie sehr man an dieses Patchwork (Flickwerk) von Feldern gewöhnt ist. Hier in Island gibt es so etwas ja so gut wie gar nicht. Island von oben ist verhältnis mäßig eintönig: endlose Lavafelder, Sandwüsten, Wiesen, Berge, die ab und an mal mit Schnee bedeckt sind, und das Ganze durchzogen von ab und an einer Straße oder einem Fluß. Dagegen sieht Deutschland wie die Farbpalette eines Malers aus. Okay, nicht ganz so chaotisch. Eher wie ein Haufen bunter Legosteine.
Gleiches gilt auch für die roten oder auch anders farbigen Ziegelsteindächer (oder Betondachsteine). Island schwört auf "Voll"betondach, Blechdach oder diese super Bitumenschindeln auf Gartenausdächern (Sommerhäuser).
Tiefengruben from above, view in direction Bad Berka
.
Weimar, Ettersberg mit Mahnmal zum KZ Buchenwald (LINK)
Ettersberg, KZ Buchenwald, Weimar