Donnerstag, 7. Juni 2007

after eight at world´s end

Gestern hatte ich nach 8:00 Uhr mit einer Packung "After Eight" und einer Flasche voll Rum (na ja - Cola) eine Verabredung am Ende der Welt.
Mit KAPITÄN JACK SPARROW!
Bzw. mit ca. einem Dutzend Jacks, wobei jeder einmalig ist!
Das war die richtige Belohnung für die Beendigung meines zweiten Studienabschlusses.
Endlich hatte das
Warten ein Ende!
Gradiose Bilder und Effekte!
Die Musik ist noch immer in meinem Kopf - wie gehabt mit der Erinnerung an "The Rock".
What do you want most?
Teil 4!!!
(Angeblich soll es den ja nicht geben, aber das Ende ist offen wie bei Teil 1.)
Aber ich muss anmerken, dass mir meine Ja-Wort-Variante auf einem Schiff mehr zusagt.

Montag, 4. Juni 2007

Alles neu macht der 3. Juni

1. Mitbewohner
Unsere 4-er Keller-WG hat gestern seine Zusammensetzung geändert.
Am Morgen war da noch das sehr sympatische isländische Pärchen, dessen Wecker mich jeden Morgen um 6:00 aus dem Schlaf riss (einziger Minuspunkt). Mit ihnen ging meine Internetverbindung. Und am Abend rückte schon das nächste Pärchen ein. Und es ist eine neue Internet-Verbindung in Aussicht! Zum Glück streikt die isländische Telekom nicht - oder sollte ich das nicht so beschreien?
2. Bussystem
Mit dem 3. Juni begann auch wieder der Sommerfahrplan, d.h. dass die Busse nur noch alle halbe Stunde fahren (im Winter: wochentags von 7-18 alle 20 min, sonst alle 30 min). Das ist aber nicht das größte Problem. Letzten Sommer änderten sich nur ein bißchen die Zeiten, aber dieses Jahr wurden die ganzen Buslinien umorganisiert. Aus diesem Anlass trage ich heute zu Recht mein "Lost In Iceland (Verloren in Island)"-T-Shirt.
Im letzten Post berichtete ich ja über das gestohlene Bushäuschen. Tja, nun haben sie die ganze Buslinie gestohlen! Jetzt helfen nur noch die Beine von Dolores! Und zusätzlich muss ich auch noch 5 Minuten eher aufstehen - vielleicht ist das sogar das Schlimmste!

Freitag, 1. Juni 2007

Sicherheit - Teil 2

Das gibt es ja wohl nicht!
Gestern Abend ging ich zur Bushaltestelle und siehe da - da hat doch jemand die häßliche graue Blechbude von Bushäuschen entwendet. Läßt sich wohl leichter stehlen als ein Beamer (siehe älterer Post)?!
Oder hat der Sturm es einfach weg geweht?
Schade ist es nicht darum! Vor Regen hat es sowieso nicht geschützt.

Donnerstag, 31. Mai 2007

Hummel sein

Ich bin ja eigentlich überhaupt nicht religiös. Ich gehe nur in Kirchen, weil ich diese Gebäude einfach beeindruckend finde.
Aber es gibt Momente, da glaube ich an ein früheres Leben.
Zum Beispiel wenn ich Löwenzahn sehe. Ich bin vollkommen davon überzeugt, in einem früheren Leben eine Hummel gewesen zu sein.
Wenn ich dieses satte Geld der Löwenzahnblüten sehe, bekomme ich ein warmes Gefühl im Bauch. Ich würde am liebsten den ganzen Tag von Blüte zu Blüte fliegen und in diesem warmen, gelben Blütenstaub baden wollen. Aber um Gottes Willen keine Biene! Die sind ständig im Streß! Nein, so ganz gemütlich und entspannt wie eine dicke Hummel.
Aber mit Löwenzahn verbinde ich auch eine alte Gewohnheit aus Zeiten, als ich noch Zwergkaninchen besessen habe. Es juckt mir dann regelrecht in den Fingern, ich will diese schönen grünen und saftigen Blätter pflücken. Und es schießt mir immer der Gedanke durch den Kopf: "Lecker!"

Sonntag, 27. Mai 2007

Sicherheit - Wozu gibt es Alarmanlagen?

Da gibt es ein Gerücht: In Island gäbe es nur 2 Morde im Jahr und die Kriminalität sei gering.
Alles Quatsch!
Heute fand mein Kollege und Mitbewohner auf Arbeit ein eingeschlagenes Fenster vor. (Ja, wir beide sind so dusselig und arbeiten am Pfingstsonntag!) Das ist schon das zweite Mal in diesem Jahr! Es wäre auch gleichzeitig der 3. Diebstahl, wenn die Diebe nicht zu dusselig zum Abbau des Beamers (nagelneu und jetzt ziemlich lädiert) von der Decke gewesen wären.
Da frage ich mich doch, wozu wir eine Alarmanlage haben und Securitas gestern Abend wenigstens ein Mal hier gewesen ist.
???
Die Isländer fühlen sich recht sicher auf ihrer Insel, aber man sollte Kreditkarte und Geldbörse gut festhalten.

Freitag, 25. Mai 2007

Ohne Punkt und Komma ...

... wäre das Leben so einfach!
1,000 - 1.000 - 1000 -1 000
Das sind verschiedene Arten, um die Zahl "ein Tausend" darzustellen.
Ich habe die Ehre, mich diese Woche mit einem uralten technischen Gerät auseinander zu setzen. Obwohl in Deutschland produziert, erfolgt die Zahlendarstellung im wissenschaftlich/ englisch/ amerikanischen Stil, d.h.:
ein Tausend (deutsch: 1.000 o. nur 1000) = 1,000
Ein Zehntel = Null Komma Eins (deutsch: 0,1) = 0.1
Wenn man diese Werte unverändert in eine deutsche Excel-Datei packt, erlebt man eine schöne Überraschung! Da werden aus Meßwerten auch schon einmal Datumsangaben.
Man kann das zwar im Voraus ändern (Ersetzen: Komma durch Punkt oder Leerzeichen, Punkt durch Komma), aber es kostet Zeit! Und Zeit ist Geld!
Und es ist einfach nur nervig!

Dienstag, 22. Mai 2007

Der schönste Tag in meinem Leben!

Da habe ich euch nun einen Countdown über 50 Tage zum Spannungsaufbau aufgenötigt und habe ihn gar nicht aufgelöst. Er endete vor 10 Tagen und ich muss sagen, dass ich an diesem Tag zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt war - und auch an den Tagen danach. Ihr werdet es mir sicherlich nachsehen.
Am 12. Mai 2007 war der schönste Tag in meinem Leben!
Doch was ist der schönste Tag im Leben? Die eigene Geburt, von der man ja leider selbst nicht all zu viel mitbekommt, die Geburt des ersten Kindes, was ich bis jetzt noch nicht erlebt habe oder die eigene Hochzeit, da man diesen Tag im Allgemeinen so nennt?
Am 12. Mai 2007 haben wir uns nach exakt 10 Jahren Probelauf das "Ja-Wort" gegeben.
Es war eine wirkliche Traumhochzeit!
Mir fehlen regelrecht die Worte. Ich kann beim besten Willen nicht sagen, was mir am Besten gefallen hat. Es war einfach perfekt!
Vielen, vielen lieben Dank an Familie und Freunde für die stunden-, tage- bzw. wochenlange Vorbereitung, Organisation und die absolut gelungene Durchführung. Ich hoffe, ihr habt den Tag genau so genossen wie wir.
Ebenso geht ein Dankeschön an die Crew unseres "Traumschiffes", unseren Standesbeamten, das Team vom Hotel "Saalestrand" und natürlich an den Wettergott.